Fragen und Antworten

Fragen & Antworten

Die AlexanderTechnik ist eine anerkannte Methode der KomplementärTherapie OdA KT.

Die AlexanderTechnik bietet Hilfe und Unterstützung, wenn Körper, Geist und Seele nicht mehr in einer Balance sind. Dies kann sich in ganz unterschiedlichen Symptomen zeigen, wie z.B. Kopf-, Nacken-, Schulter-, Rückenschmerzen, Atem- und Stimmbeschwerden, Schwindel, Schlaf- und Essstörungen, Antriebsschwäche und Hyperaktivität sowie Burnout-Syndrom.

Die Methode eignet sich ebenso zur Vorbeugung von Erkrankungen und Abnutzungserscheinungen sowie bei der Rehabilitation nach Operationen und Unfällen oder als unterstützende Begleitung bei chronischen Krankheitszuständen.

Die AlexanderTechnik kann Symptomverschlimmerungen und allenfalls damit verbundenen nötigen medizinischen Interventionen vorbeugen. Sie kann eine laufende medizinische Behandlung aber auch unterstützen und ergänzen. Sie gilt ebenso als hilfreiche Begleitung wähend der Schwangerschaft und nach der Geburt.

Klientinnen und Klienten erleben den therapeutischen Prozess als Weg, ihre Selbstwirksamkeit und Genesungskompetenz zu stärken. Die Anwendung der AlexanderTechnik-Prinzipien hilft ihnen, ihr Handeln mit angemessenem Energieeinsatz bewusster und achtsamer zu gestalten.

Fachleuten aus dem schul- und alternativmedizinischen Bereich empfehlen daher die Methode.

Dies variiert je nach Zielsetzung und Voraussetzungen. Manchmal tritt schon nach wenigen Stunden eine Veränderung ein. Allgemeine Erfahrungen zeigen, dass für einen nachhaltigen Erfolg eine Reihe von Sitzungen in kurzer Folge nötig ist. Weitere Sitzungen in etwas grösseren Abständen vertiefen das Gelernte.

Eine Sitzung dauert durchschnittlich etwa 45 Minuten.

Unter TherapeutInnen (Link zu TherapeutInnen Seite) finden Sie die Anschriften von Praktizierenden in Ihrer Region, wo Sie gerne Auskunft erhalten.

AlexanderTechnik Therapeut/innen bzw. AT-Lehrpersonen / AT-Coaches arbeiten in ihren eigenen Praxisräumen, in Gesundheitszentren und Kliniken sowie in Institutionen der Erwachsenenbildung oder an Fachhochschulen für Musik, Theater und Tanz.

Immer häufiger sind sie auch in Unternehmen wie z.B. Banken, Versicherungen und Spitälern im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung tätig.

Die AlexanderTechnik wird weltweit angeboten. In der Schweiz gibt es rund 180 ausgebildete Praktizierende in allen Städten und Regionen. Unter TherapeutInnen (Link zu TherapeutInnen Seite) finden Sie die Anschriften nach Kanton und Postleitzahl geordnet. Unter Kurse & Veranstaltungen (Link zu Kurse & Veranstaltungen) erhalten Sie Informationen zu Einführungs- und Gruppenkursen. Unter Links finden Sie auch Adressen von AT-Praktizierenden im Ausland.

Viele Menschen können mit der AlexanderTechnik die hohen Anforderungen und Stresssituationen in Beruf und Alltag besser bewältigen. Sie werden achtsamer sich selbst gegenüber. Sie realisieren früher, wenn sie sich überfordern und können bewusster Wege wählen, welche sie unterstützen. Das Vertrautsein mit den AT-Pinzipien bietet eine hilfreiche Basis für jegliches Lernen. Der Einsatz der AlexanderTechnik ist auf sämtlichen Bildungsstufen sinnvoll und möglich.

Grosses Interesse findet die AlexanderTechnik auch dort, wo besonders hohe Ansprüche an Körper und Sinne gestellt werden, wie z.B. in der Musik, auf der Bühne, bei Vortragenden sowie im Sport.

Durch gezielte Selbstwahrnehmung und die Anwendung der AlexanderTechnik-Prinzipien gelingt es, Stresssituationen gelassener und entspannter zu managen und z.B. durch Bildschirmarbeit oder andere Tätigkeiten verursachte Verspannungen abzubauen.

Der Einsatz der AlexanderTechnik in Unternehmen lohnt sich: Gesunde Mitarbeitende sind motivierter, erbringen bessere Arbeitsleistungen, erleben weniger Stress und können angemessener mit Problemen umgehen. Hinzu kommen weitere Faktoren wie ein unterstützendes Betriebsklima, verstärkte Innovationsfähigkeit und Loyalität bei den Mitarbeitenden sowie die Erhöhung des Unternehmensimages. Der finanzielle Gewinn liegt in der Reduktion der Fehlzeiten, in weniger Fluktuation und damit geringeren Kosten für die Suche und Anstellung von Ersatz- und Aushilfspersonal. Auch im betrieblichen Management vermag die AlexanderTechnik wertvolle Impulse zu vermitteln.

Sehr viele Krankenkassen leisten Beiträge an die Therapie. Die Beitragsleistungen erfolgen ausschliesslich aus den Zusatz- (Komplementär-)Versicherungen. Es empfiehlt sich, die Leistungen Ihrer Krankenkasse bezüglich Beitragshöhe und Beitragsdauer im Voraus abzuklären.

Bequeme Alltagsbekleidung genügt. Die AlexanderTechnik kann überall praktiziert werden: in jedem Raum, im Freien, ja sogar in der Eisenbahn oder im Flugzeug. Es braucht weder einen Gymnastikraum noch spezielle Geräte.

Es gibt viele Fachbücher zur AlexanderTechnik, welche spannend zu lesen sind und wertvolle Impulse geben. Dennoch ist die AlexanderTechnik eine praktische Arbeit, die nicht allein erklärt und gedacht, sondern erlebt und erfahren werden muss. Diese Erfahrungen sind individuell sehr verschieden und benötigen das Setting von Einzelsitzungen. Als Einstieg eignet sich auch ein Workshop sehr gut.

SBAT-Ausgebildete in AlexanderTechnik sind geschult, feinste Verspannungen bei ihren Klientinnen und Klienten wahrzunehmen, die diesen selbst nicht bewusst sind. Sie haben eine dreijährige, intensive Methoden-Ausbildung durchlaufen und bilden sich kontinuierlich weiter. Dies sind die Voraussetzungen für die Fähigkeit, ihre Klientinnen und Klienten zu einem konstruktiven Umgang mit sich selbst anzuleiten. 
Ebenso sind sie darin geschult, Beschwerden, die auf unvorteilhafte Gewohnheiten zurückzuführen sind, von solchen zu unterscheiden, die zuerst medizinisch abgeklärt werden müssen.

Gemeinsames Beobachten und Experimentieren sind zentral.

AlexanderTechnik-Therapeut/innen führen in ihren Sitzungen durch Experimentierfelder des Alltags wie Stehen, Gehen, Sitzen, Aufstehen, Arbeiten am Computer, usw. Durch manuelle Berührung und verbale Anleitungen erfahren die Klientinnen und Klienten dabei, wie sich ein befreites, gut koordiniertes und ökonomisches Handeln anfühlt und auswirkt. Sie erhalten Einsicht in die Funktionsweise der Primärsteuerung und in die damit verbundenen anatomisch-physiologischen Zusammenhänge. Sie erlernen mit den Mitteln von Inhibition und mentaler Begleitung besser mit sich umzugehen und gewinnen dadurch mehr Lebensqualität.

Viele Menschen beschreiben als erste Erfahrung eine gesteigerte Aufmerksamkeit, stärkere Empfindungen und eine angenehme Gelöstheit. Veränderungen der Verhaltensformen, wie sie in der AlexanderTechnik-Therapie vermittelt werden, können sich vorerst fremd oder sogar falsch anfühlen, denn die Bewertung unserer Sinneseindrücke lässt die alten Gewohnheiten als richtig erscheinen. Gedankliche Anweisungen, welche auf das eigene Tun Einfluss nehmen, führen jedoch zunehmend zu einer verlässlichen Beurteilung der eigenen Sinneswahrnehmung und lassen das Fremde vertraut werden.