Was geschieht in einer AlexanderTechnik-Sitzung?

Gemeinsames Beobachten und Experimentieren sind zentral.

AlexanderTechnik-Therapeut/innen führen in ihren Sitzungen durch Experimentierfelder des Alltags wie Stehen, Gehen, Sitzen, Aufstehen, Arbeiten am Computer, usw. Durch manuelle Berührung und verbale Anleitungen erfahren die Klientinnen und Klienten dabei, wie sich ein befreites, gut koordiniertes und ökonomisches Handeln anfühlt und auswirkt. Sie erhalten Einsicht in die Funktionsweise der Primärsteuerung und in die damit verbundenen anatomisch-physiologischen Zusammenhänge. Sie erlernen mit den Mitteln von Inhibition und mentaler Begleitung besser mit sich umzugehen und gewinnen dadurch mehr Lebensqualität.

Viele Menschen beschreiben als erste Erfahrung eine gesteigerte Aufmerksamkeit, stärkere Empfindungen und eine angenehme Gelöstheit. Veränderungen der Verhaltensformen, wie sie in der AlexanderTechnik-Therapie vermittelt werden, können sich vorerst fremd oder sogar falsch anfühlen, denn die Bewertung unserer Sinneseindrücke lässt die alten Gewohnheiten als richtig erscheinen. Gedankliche Anweisungen, welche auf das eigene Tun Einfluss nehmen, führen jedoch zunehmend zu einer verlässlichen Beurteilung der eigenen Sinneswahrnehmung und lassen das Fremde vertraut werden.