Eidgenössischer Abschluss

KomplementärTherapeut/in mit eidgenössischem Diplom

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat am 9. September 2015 die Höhere Fachprüfung für KomplementärTherapeutinnen und KomplementärTherapeuten nach einem über 15-jährigen Reglementierungsprozess genehmigt. Die KomplementärTherapie mit ihren rund 12'000 Praktizierenden in der Schweiz hat durch die Schaffung eines anerkannten und geschützten Titels KomplementärTherapeut/in mit eidgenössischem Diplom einen in ganz Europa einmaligen Status errungen. Das neue eidgenössische Diplom sichert ein einheitliches Ausbildungsniveau und garantiert eine hohe Behandlungsqualität. Am 11. Mai 2016 fand die erste Höhere Fachprüfung statt. Zusammen mit der im April 2015 genehmigten Prüfungsordnung für Naturheilpraktiker/innen ist damit eine Kernforderung zum Verfassungsartikel 118a Komplementärmedizin, nämlich die Schaffung von nationalen Diplomen für die nichtärztlichen Berufe der Komplementärmedizin, erfüllt.

Die AlexanderTechnik ist als komplementärtherapeutische Methode anerkannt und per 14. Januar 2016 in die eidgenössische Prüfungsordnung aufgenommen worden. Erfahrene Praktizierende der AlexanderTechnik können über ein Gleichwertigkeitsverfahren das Branchenzertifikat erwerben, das Zulassungsbedingung zur Höheren Fachprüfung (HFP) ist.

Neuausgebildete AlexanderTechnik-Therapeutinnen und –Therapeuten verfügen über die nötigen Nachweise, damit sie unmittelbar nach Abschluss der Berufsausbildung die Anerkennung der Registrierstellen erhalten (zur Abrechnung der Leistungen über die Zusatzversicherungen) und das Branchenzertifikat KomplementärTherapie erwerben können. Im Anschluss daran können sie nach mindestens 2-jährigen Berufspraxis und begleitender Supervision das eidgenössische Diplom KomplementärTherapeut/in erlangen.

 

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